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Die Geschichte von Bücheloh

Bücheloh wurde im Jahre 1282 erstmals urkundlich erwähnt.

Es wird vermutet, daß der Ortsname vom Familiennamen Albert Buchilowe, welcher 1282 im Kloster Paulinzella bei einer Stiftung als Zeuge auftrat, abgeleitet ist.

Der karge Sandboden sowie das rauhe Klima erlaubten nur den Anbau von Roggen und Hafer, später auch Kartoffeln.
Zwischen dem 16. Und 17. Jahrhundert erreichte die Schafzucht einen Höhepunkt.


1535 erhielt die Gemeinde Bücheloh das Recht auf die Errichtung eines Gemeindebrauhauses (Rezess von Weimar).
Bier galt damals nicht als Genuß-, sondern als Nahrungsmittel. Ohne Bier war die Küche nicht zu führen.


1450 wurde erstmals eine Schule erwähnt.

Das eigentliche Baujahr der Dorfkirche mit dem romanischen Turmchor und barockem Langhaus, die mit zu den ältesten im Umkreis zählt, ist nicht bekannt, jedoch im Jahre 1729 erfolgte eine Vergrößerung dieser Kirche.

Im 17. Jahrhundert waren neben Landwirten noch einige Handwerker, wie Leineweber, Schneider, Zimmerleute, Pechsieder, Ruß- und Pottaschebrenner, Hufschmiede, Holzfäller, Böttcher, Maurer, Tüchner, Salz- und Sandkärrner tätig.

Die Dominanz hatte aber immer die Landwirtschaft. Das ist eigentlich bis in die heutige Zeit geblieben, obwohl im Ort inzwischen über 30 Gewerbetreibende beheimatet sind. Da es sich ausschließlich um Dienstleistungsgewerbe handelt,
wird die Natur und Umwelt dadurch nicht belastet.


Wenn der Besucher auf der B 87 von Ilmenau, der nächst größeren Stadt, kommend aus dem sogenannten Eichicht (großes Waldgebiet) sich dem Ort nähert, bietet sich ihm ein wunderschöner Anblick über das idyllisch gelegene 440-Seelendorf Bücheloh, umgeben von Wiesen, Feldern und Wäldern.

Diese Felder und Wiesen werden auch heute noch von privaten Bauern bewirtschaftet. Wer noch Natur pur und ländliche Idylle sucht, der findet dies in Bücheloh.

Naturfreunden und Familien bietet Bücheloh gute Voraussetzungen für Erholung und Entspannung.







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